10 Jahre sind vergangen, seit dem ersten Gedanken an diesen Tag. Gedacht war die Reise des Oefteren, getan aber eben nicht…deshalb hier und jetzt umso mehr…solange es noch so einfach geht und auch es in dieser Form auch noch gewollt ist. Somit gehoeren Hausrat und Auto, ebenso wie der Job, der Vergangenheit an. Denn merke: “Erst muss der Eimer gelehrt werden, bevor Neues hinein kann.”
Leider ist aus der urspruenglich angedachten Umrundung unseres wunderschoenen Planeten nichts geworden. Dennoch werden wohl genug Impressionen meinen Weg pflastern. Und um den Rest kuemmere ich mich spaeter ;o)
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Meine Stationen mit vorbehaltlicher Zeitangabe fuer die kommenden Monate:
- 08.07.2008 Abflug von Berlin-Tegel
- 08.07. – 10.07.2008 New York City, USA (Stop Over)
- 10.07. – 11.07.2008 Seattle, USA (Transfer nach Vancouer)
- 11.07. – 12.07.2008 Vancouver, Kanada
- 12.07. – 24.08.2008 Roberts Creek, Kanada (Schreinerkurs)
- 24.08. – 11.09.2008 British Columbia, Kanada (Rundreise)
- 11.09. – 19.10.2008 Venezuela
- 20.10. – 09.11.2008 Peru
- 10.11. – 30.11.2008 Bolivien
- 01.12. – 11.01.2008 Chile
- 12.01. – 01.03.2008 Argentinien
- 02.03. – 11.03.2008 Argentinien > Chile (Santiago de Chile)
- 11.03. – 13.03.2008 Rueckflug nach Berlin-Tegel
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Nachdem nun nach einer wahrlich turbulenten ersten Juli-Woche in der Heimat alles gepackt war, erhielt ich am Dienstag Morgen, ca. 2-2,5 Stunden vor Abflug, einen Anruf von Zsuzsa: “Und, bist Du auch schon in Tegel angekommen? Schliesslich ist die Anwesenheit am Flughafen bei Interkontinentalfluegen ja 2 Stunden vor Abflug empfohlen und 90 Minuten das Minimum!”…In diesem Moment musste sich meine Zahnbuerste, welche gerade mit meiner morgendlichen Mundpflege beschaeftigt war, einen etwas haerteren Zubiss gefallen lassen und mein Puls kam auch “endlich” in Wallung. Okay! Schuhe an! Rucksack ins Auto! Und los! Soweit so gut…bis zur Landesgrenze Berlin war alles tutti paletti. Doch die Stadtautobahn (AVUS) erlebte ab Grunewald mal wieder bis Dreieck Funkturm einen vom Berufsverkehr verursachten tromboseartigen Schockzustand. Aaaah! Ja, richtig, auch Stau genannt. Die verrinnenden Minuten in der prompt gegruendeten Strassen-Community haette ich zwar noch, habe ich aber schon laengst nicht mehr zaehlen wollen. Zudem erreichte der Sarkasmus meines Bruders auch schon lange nicht mehr meine Lachmuskeln. Endlich! Flughafen Berlin-Tegel! 50 Minuten vor Abflug! Es wurde gluecklicherweise noch fleissig eingecheckt…Also, Rucksack verpacken, Check-In! VISA-Modalitaeten durch die US-Botschaft bestaetigen lassen! Abschiedsdrueckung! Kurzbefragung des Zollbeamten ueber sich ergehen lassen und ab durch die Mitte.
Dass ich dennoch mitfliegen konnte, verdanke ich…ich weiss nicht wem…auf alle Faelle entspannteren Leuten als ich es zu diesem Zeitpunkt war. Mein Abschiedskommando hat ordentlich mitgeholfen und wohl auch noch die Daumen mitgedrueckt. DAANKE dafuer!
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