Der Mittwochabend sah noch einmal ein Treffen mit ein paar msg-Kollegen aus der New Yorker Niederlassung vor…von denen leider nur Andy Zeit hatte ;o(
@ Ralf: Hoffe, Du hast Deinen Fuehrerschein bekommen
@ Thomas: Viel Spasss in Zuerich und hoffentlich naechstes Jahr zum Transalp
Aber, kein Problem! Andy hatte den “Hot Stuff” fuer meine Reise und eine “originelle” Lokalitaet als Empfehlung dabei. Es ist eine jener letzten Zufluchtsstaetten fuer verloren gegangene Lederhosentraeger in New York, in der die bayerische Folklore gross geschrieben und die blau-weiss karierte Flagge hochgelhalten wird: “Zum Schneider“! Ich frage mich nur, warum Andy seine Lederhose nicht an hatte!?! Die Mad’ls haetten”s sicher g’mocht!
)
Die Karte gab allerlei Kulinarisches aus Bayern fuer Kehle und Magen her. Wir entschlossen uns fuer ein “Augustiner Edelstoff” in einer 0,375l- Flasche (!?!). Als “Nichtkenner” des Bieres kann ich nur sagen: es mundete. Aber dann entdeckte ich in mir jene Seite, von welcher ich bislang nur gehoert, im Buch “Na Servus” von Sebastian Glubrecht gelesen oder aber auch als “Saupreiss” waehrend eines der vielen Weisswurstfruehstuecke in Minga erlebt hatte: Das Feixen der Bayern ueber das Verzehren einer Weisswurst durch einen “Nicht-Einheimischen”, auch “Zug’roaster” genannt. Andy und ich hatten zwei in New York arbeitende Investmentbanker neben uns zu sitzen, mit denen wir auch realtiv schnell ins Gespraech kamen. Beide hatten sich ein feudales bayerisches Menu und jeweils eine Mass bestellt. Und beide kaempften eine halbe Mass spaeter schon ein wenig mit der Koordination ihrer Mund- und Augenmuskulatur…ein gewisses Lallen war kaum mehr von der Hand zu weisen. Als ich die beiden Menus interessierter- und wie immer hungrigerweise inspizierte, stellte ich fest, dass sich auf Peter’s Teller u.a. die oben bereits erwaehnte Weisswurst wiederfand. Woraufhin ich zu Andy unkte: “Na, mal schauen, wie er die tilgt!” Wohlwissend, wie ich mich anfangs angestellt und eigentlich erst beim letzten Fruehstueck auf der Arbeit durch Michael und Hans den Segen erhalten hatte. Heinz war ja zum “Ritterschlag” mal wieder nicht da! ;oP
Und???
Ja, ER tat es!!! Schoen mit Messer und Gabel! Ohne sie vorher “auszuziehen”, hat er sie in Scheiben geschnitten und mit Darm vertilgt! Yo, Bro, sauber! Andy und ich grinsten uns nur an. Nach der Haelfte der Weisswurst wiesen wir ihn dann mal darauf hin, dass der Darm nicht unbedingt mitgegessen werden wuerde. Woraufhin er meinte, er habe sich schon ueber die Konsistenz des Wurstdarmes gewundert. Brav aufgegessen hat er sie trotzdem.
Herrlich! Wieder ein kleiner, aber feiner Punkt, in dem ich die Bayern “verstehe”! ;o)
..bin ich doch noch auf meine letzten Tage in Muenchen assimiliert worden? Auf alle Faelle habt IHR mir schoene letzte Wochen in Minga beschehrt!
PS: Danke Dir, Andy, fuer den angenehmen Abend…und die kleinen Pakete. Hab schon alles nutzen koennen! Geniess Princeton.
PSS: Snize Shirt!
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